Pelze aus unserem Kürschneratelier

Wiesel   Das Fell des Zuchtwiesels hat lange Granenhaare (Glanzhaare) ein weiches Unterfell. Das Leder ist sehr dünn und so entstehen federleichte Pelze. Durch das Herausrupfen der Granen wird der Pelz superweich. Die Färbung ist von Natur aus hellbeige und eignet sich dadurch hervorragend zum Färben.
Das Wiesel gehört zu den Mardern.  
Zobel   Der Zobel und gehört zu den edelsten und teuersten Pelzen überhaupt. Die Färbungen der Felle reichen von graubraun über dunkelbraun zu fast schwarz. Das Winterhaar des Zobels ist ausgesprochen lang und seidig.  
Kanin   Der Pelz des Zuchtkaninchens ist seidig weich und kann auf verschiedenste Arten veredelt werde. Nahezu alle Farbnuancen sind erhältlich. Der Wunsch nach einer modisch aktuellen Farbe ist machbar, und: erneut umfärbbar! Gescheckte Pelze (leopardenartig) entstehen heute durch aufwändige Färbungen und fast immer sind es Kaninchenfelle (niemals Katzen!).  
Persianer  Das gelockte Fell des Karakul-Lamms nennt man Persianer. Es kommt überwiegend aus Zuchtbetrieben aus Russland, Afghanistan und Südafrika.
In freier Wildbahn lebt das Karakulschaf in den unwirtlichsten Gegenden und muss mit kargen Böden und extremen Temperaturschwankungen zurecht kommen.
 
Füchse   Fuchsfell wird da eingesetzt, wo sein schönes langes Haar voll zur Geltung kommen kann: an Besätzen, Krägen, Kapuzeneinfassungen und Verbrämungen. Bis auf den Rotfuchs, der aus freier Natur stammt, sind alle weiteren Füchse Züchtungen.  
Tanuki
(Seefuchs)
 
Der Tanuki ist zur Zeit sehr beliebt. Das langhaarige Fell ist äußert dekorativ und angenehm weich. Es wird wie die anderen Langhaararten zur Verzierung von Kleidungsstücken eingesetzt.  
Nerz  Der Zuchtnerz ist ein Marder, genau genommen ein amerikanischer Mink. Durch gezielte Züchtung ist sein Fell kurz. Es besteht aus Granen und der feinen Unterwolle. Durch Zupfen der Granen entsteht ein kuschelig weicher Pelz. Zuchtnerze kommen in allen Färbungen von weiß bis schwarz vor. Die hellfarbigen Felle eignen sich hervorragend für das Färben. 
Lamm   Das Hausschaf ist als das wahrscheinlich älteste Nutztier und der wichtigste domestizierte Pelzlieferant. Wegen der großen Strapazierfähigkeit und den vielfältigen Möglichkeiten der Fellveredlung (scheren, färben, bedrucken, veloutieren, nappatieren) gehören sie zu den begehrtesten Fellarten. Unterschieden werden gelockte, moirierte, geflammte und glatthaarige Lammfelle. Durch die Schur entstehen Lammfelle mit verschiedenartigem Aussehen, so gibt es sie von sehr langem glatten Haar bis sehr kurzem Haar.  
Waschbär  Die Behaarung des Waschbärfells ist lang, fein bis mittelfein, glänzend und dicht, die Unterwolle ist nicht allzu dicht. Die Färbung reicht von gelblichgrau bis bräunlichgrau, dunkelgrau und schwarzgrau bis nahezu blauschwarz (selten). Das Waschbärfell ist im Gegensatz zu vielen anderen langhaarigen Pelzen besonders strapazierfähig. An Krägen und Besätzen kommt der Pelz besonders schön zur Wirkung.  
Bisam  Die Bisamratte ist auf dem halben Kontinent beheimatet. Ihr Fell ist seidig, sehr fein und sehr weich, dicht bis sehr dicht. Das Fell des Bisam wir mannigfaltig verarbeitet. Man findet es in zahlreichen Farbnuancen denn es eignet sich hervorragend zum Färben.  
Nutria  Das rötlich-braune Fell des aus Südamerika stammenden Sumpfbibers besticht durch seine dichte, äusterst feine Unterwolle. Der Nutria wird überwiegend in Deutschland gezüchtet, das Fleisch dient dem Menschen als Nahrung. 


Natur pur!

Seide, Kaschmir, Wolle, Baumwolle, Leinen: wir kombinieren unsere Pelze und Leder nur mit edlen Naturmaterialien, eben Natur pur.


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